Unter psychologischer Intervention versteht man verschiedene psychologische Einflussnahmen, welche die Anwendung und Integration von verschiedenen Behandlungsansätzen berücksichtigen. Die ausführliche Diagnostik vor der Erstellung eines Interventionsprogrammes ist unumgänglich, um sich ein genaues Bild der vorhandenen Schwierigkeiten machen zu können.

Es werden dabei die kognitiven, die emotionalen sowie die verhaltensbezogenen Ebenen eines bestehenden Problems miteinbezogen. Das individuelle Training der Kinder/Jugendlichen steht, je nach bestehendem Problem, im Vordergrund.

– Lernschwierigkeiten
– VERHALTEN
VERHALTEN
Aggression, Angst, Demotivation, Aufmerksamkeit / Hyperaktivität (ADHD, ADS), Depression, Psychosomatische Beschwerden (z. B. Bauch- oder Kopfschmerzen), Einnässen, Einkoten, Schlafprobleme, etc.

Auch hier gilt, die Individualität des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen und danach zu handeln. Gemeinsam mit den Eltern werden Maßnahmen gesucht, die direkt auf die Beeinflussung des Problemverhaltens gerichtet sind.

Diese reichen von
sozialer Zuwendung (Sternchen sammeln, Süßigkeiten, oder andere Formen der Belohnung) in jeglicher Form und unmittelbar nach dem erwünschten Verhalten

Verringerung von Bestrafung (Bestrafung führt nur zur Unterdrückung eines unangenehmen Reizes)

Maßnahmen welche die Handlungsmöglichkeiten, unter Berücksichtigung des Problemverhaltens, erweitern

die Vermittlung kommunikativer Kompetenzen

Maßnahmen zur Veränderung der Umgebung, des Tagesablaufes u.ä. bis hin zu psychotherapeutischen und psychiatrischen Interventionen.